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	<title>Eugène Delacroix</title>
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	<description>von der Romantik zum Impressionismus</description>
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		<title>Der Künstler E. Delacroix</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 15:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Delacroix`s künstlerisches Schaffen sollten sich wegen der Leidenschaftlichkeit, Monumentalität und technischen Souveränität seiner Werke einflussreich und wegweisend erweisen. Sein Einfluss auf Cezanne und Matisse etwa ist unbestritten. Bemerkenswert ist die Breite seiner Wirkung: Vertreter des Impressionismus, des Expressionismus und gar Künstler der Abstraktion um die Mitte des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich mit seiner Maltechnik. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="pretty" href="http://www.eugene-delacroix.de/img/portrait.jpg" rel="pretty[g96]"><img width="180px" class="bildrechts" src="http://www.eugene-delacroix.de/img/portrait.jpg" alt="" /></a>Delacroix`s künstlerisches Schaffen sollten sich wegen der Leidenschaftlichkeit, Monumentalität und technischen Souveränität seiner Werke einflussreich und wegweisend erweisen. Sein Einfluss auf Cezanne und Matisse etwa ist unbestritten. Bemerkenswert ist die Breite seiner Wirkung: Vertreter des Impressionismus, des Expressionismus und gar Künstler der Abstraktion um die Mitte des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich mit seiner Maltechnik.</p>
<p>Er war ein Meister und Neuerer der Farben, eine Eigenschaft die für einen Maler grundlegend wenn nicht gar absolut zentral ist. Delacroix war zudem ein hervorragender Zeichner, der die Darstellung von Körpern vorbildhaft beherrschte.<br />
Ausserhalb der Landesgrenzen hat man ihn jedoch wenig ernst genommen.</p>
<p><span id="more-96"></span></p>
<p>Seine Werke wurden und werden in den anderen Länder Europas kaum ausgestellt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts, also der Zeit der grössten Schwärmerei für die Pariser Schule, konzentrierten sich die herbeiströmenden ambitionierten Künstler vor allem auf Couture und Gleyre. Berlins Ausstellungen wurden von französischen Malern wie Delaroche, Vernet und Cogniet beherrscht. Dabei wären Manet, van Gogh, Gaugin, Signan und Gross ohne den Einfluss von Delacroix nicht das, was sie geworden sind. Deshalb kann zu Recht beklagt werden, dass Delacroix bis heute nicht die (internationale) Würdigung erhält, die er eigentlich verdient hätte.</p>
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		<title>Der Mensch E.Delacroix</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 15:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirkung]]></category>

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		<description><![CDATA[Delacroix besass eine widersprüchliche, schillernde Persönlichkeit. Zunächst war er ein undurchschaubarer Anachronet. Einer, der sich jenseits der Masse, stolz in seine „Gegenwelt“ zurückzog. Ein instinktiver Aristokrat, ein Dichter, ein grosser Geist. Seine Beziehung zur Welt war von grundlegender Skepsis und Menschenverachtung geprägt. Es war aber nicht Eitelkeit oder Arroganz – es war die Erkenntnis eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="pretty" href="http://www.eugene-delacroix.de/img/portrait2.jpg" rel="pretty[g94]"><img width="180px" class="bildrechts" src="http://www.eugene-delacroix.de/img/portrait2.jpg" alt="" /></a>Delacroix besass eine widersprüchliche, schillernde Persönlichkeit. Zunächst war er ein undurchschaubarer Anachronet. Einer, der sich jenseits der Masse, stolz in seine „Gegenwelt“ zurückzog. Ein instinktiver Aristokrat, ein Dichter, ein grosser Geist. Seine Beziehung zur Welt war von grundlegender Skepsis und Menschenverachtung geprägt. Es war aber nicht Eitelkeit oder Arroganz – es war die Erkenntnis eines freien Geistes, die er dem Weg der Menge vorzog. Seine Werke sind Zeugnisse dieser Erkenntnis.</p>
<p>Die Arbeit machte er zum unerschüttterlichen Zentrum seines Lebens: er arbeitete monatelang ununterbrochen und fertigte pausenlos Skizzen und Entwürfe an. Von seinem Liebesleben ist kaum etwas bekannt, ausser dass er sich ihm selten mehr als eine Stunde zuwendete. </p>
<p><span id="more-94"></span><br />
Zerstreuung boten ihm die Salons, in denen er wegen seiner Intelligenz und der Schärfe seiner Analysen willkommen war. Er konnte sich auf eine so durchdringend klare Weise ausdrücken, dass jemand einmal von ihm gesagt haben soll: Dommage qu`il fait de la peinture!</p>
<p>In einem seltsamen Kontrast zu seiner Höflichkeit und der Noblesse in den Bewegungen stand seine innere Erregbarkeit. Während er, wie er selbst zugab, häufig kühlen Gemütes war, tobten unter der Oberfläche Stürme, wie das Zittern in seiner Stimme verriet wenn er etwa einer Meinung widersprechen wollte. Ohne diese existentielle Betroffenheit konnte er nicht arbeiten: « Si je ne suis pas agit comme le serpent dans la main de la Pjrthonisse, je suis froid ; il faut le reconnaitre et s&#8217;y soumettre. Tout ce que j &#8216;ai fait de bien a ete fait ainsi. »( «Wenn ich nicht zittere, wie die Natter in der Hand des Schlangenbändigers, bin ich kalt. Das weiß ich und damit habe ich zu rechnen. Alles, was ich Brauchbares geschaffen habe, ist so entstanden»).<br />
Delacroix war aber auch gesellig und sehr liebenswürdig. Er bezauberte die Einfachen ebenso wie die Einflussreichen. Ausser George Sand und Frédéric Chopin hatte er aber kaum wirkliche Freunde.</p>
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		<title>Thematische Schwerpunkte</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 15:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht nur stilistisch, auch thematisch steht Delacroix in der Tradition Michelangelos. Vergleicht man etwa Michelangelos; Das jüngste Gericht, mit Delacroix`s; Das Massaker von Chios, oder sein; Der Tod des Sardanapalus, fällt die terribilitas, die tragische Vision des Dargestellten auf. Wahrscheinlich verbindet Delacroix mit Michelangelo eine melancholische Disposition. Delacroix dramatisiert die Abgründe jedoch noch weiter. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="pretty" href="http://www.eugene-delacroix.de/img/7a.jpg" rel="pretty[g92]"><img class="bildrechts" src="http://www.eugene-delacroix.de/img/7a.jpg" alt="" width="180px" /></a>Nicht nur stilistisch, auch thematisch steht Delacroix in der Tradition Michelangelos. Vergleicht man etwa Michelangelos; Das jüngste Gericht, mit Delacroix`s; Das Massaker von Chios, oder sein; Der Tod des Sardanapalus, fällt die terribilitas, die tragische Vision des Dargestellten auf.<br />
Wahrscheinlich verbindet Delacroix mit Michelangelo eine melancholische Disposition. Delacroix dramatisiert die Abgründe jedoch noch weiter. Die Bilder zeigen eine Fülle des Grauens: Einsamkeit, Furcht und Verzweiflung, Feuer und Rauch machen Städte erdbodengleich, vergewaltigte Frauen, aufgeschlitzte Kehlen, von Pferden erdrückte Kinder.</p>
<p>Jenseits der Hoffnung auf Erlösung ist alles von der radikalen Verworfenheit des menschlichen Geschlechts durchdrungen. Kein Wunder, dass seine alljährlich im Pariser Salon ausgestellten Gemälde das Publikum oft mit der Massivität der gewählten Sujets schockierte.</p>
<p><span id="more-92"></span><br />
Um einiges lebensbejahender wirken diejenigen Bilder, die von seinem Besuch im Orient zeugen. Diese können einerseits als Dokumente der damaligen Wahrnehmung des Morgenlandes verstanden werden, spiegeln aber auch die persönlichen Wünsche und Sehnsüchte, die der (romantische) Maler Delacroix auf den Orient projizierte.<br />
Resümierend ausgedrückt, zeigen die Motive der Gemälde Delacroix`s die Verarbeitung beziehungsweise die Verbindung aktueller und historischer Ereignisse.</p>
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		<title>Kunsthistorische Einordnung</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 15:41:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Delacroix konnte nur arbeiten, wenn seine innere Erregung ihn zum Schöpfer machte. Nicht nur diese Voraussetzung machte ihn zum Romantiker, auch sein Umgang mit posierenden Modellen erinnern an eine romantische Arbeitsmanier: er malte nicht vor dem Modell. Es wurde schnell skizziert und verabschiedet. Für Delacroix entsteht das Gemälde im Kopf des Künstlers: „Ich weiss mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="pretty" href="http://www.eugene-delacroix.de/img/fa.jpg" rel="pretty[g90]"><img class="bildrechts" src="http://www.eugene-delacroix.de/img/fa.jpg" alt="" width="180px" /></a>Delacroix konnte nur arbeiten, wenn seine innere Erregung ihn zum Schöpfer machte. Nicht nur diese Voraussetzung machte ihn zum Romantiker, auch sein Umgang mit posierenden Modellen erinnern an eine romantische Arbeitsmanier: er malte nicht vor dem Modell. Es wurde schnell skizziert und verabschiedet.</p>
<p>Für Delacroix entsteht das Gemälde im Kopf des Künstlers: „Ich weiss mein Bild auswendig, bevor ich es male“. So sehr er ein Romantiker war, so wenig wollte er den Anschein eines Schwarmgeistes erwecken. Er bemühte sich um ein kühles Äusseres, das die innere Erregung verbarg. Das ist ihm insofern gelungen, als er im Gegensatz zu seiner üblichen Wirkung, während seiner Arbeit für Aussenstehende einen überraschend „unmayestätischen“, „unfeierlichen“, geist- und leblosen Eindruck machte.</p>
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		<title>Arbeitsweise</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 15:38:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Delacroix konnte nur arbeiten, wenn seine innere Erregung ihn zum Schöpfer machte. Nicht nur diese Voraussetzung machte ihn zum Romantiker, auch sein Umgang mit posierenden Modellen erinnern an eine romantische Arbeitsmanier: er malte nicht vor dem Modell. Es wurde schnell skizziert und verabschiedet. Für Delacroix entsteht das Gemälde im Kopf des Künstlers: „Ich weiss mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="pretty" href="http://www.eugene-delacroix.de/img/15.jpg" rel="pretty[g88]"><img width="180px" class="bildrechts" src="http://www.eugene-delacroix.de/img/15.jpg" alt="" /></a>Delacroix konnte nur arbeiten, wenn seine innere Erregung ihn zum Schöpfer machte. Nicht nur diese Voraussetzung machte ihn zum Romantiker, auch sein Umgang mit posierenden Modellen erinnern an eine romantische Arbeitsmanier: er malte nicht vor dem Modell. Es wurde schnell skizziert und verabschiedet. Für Delacroix entsteht das Gemälde im Kopf des Künstlers: „Ich weiss mein Bild auswendig, bevor ich es male“. So sehr er ein Romantiker war, so wenig wollte er den Anschein eines Schwarmgeistes erwecken. Er bemühte sich um ein kühles Äusseres, das die innere Erregung verbarg. Das ist ihm insofern gelungen, als er im Gegensatz zu seiner üblichen Wirkung, während seiner Arbeit für Aussenstehende einen überraschend „unmayestätischen“, „unfeierlichen“, geist- und leblosen Eindruck machte.</p>
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		<title>Einflüsse &amp; Inspiration</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 15:37:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Delacroix`s künstlerisches Schaffen sollten sich wegen der Leidenschaftlichkeit, Monumentalität und technischen Souveränität seiner Werke einflussreich und wegweisend erweisen. Sein Einfluss auf Cezanne und Matisse etwa ist unbestritten. Bemerkenswert ist die Breite seiner Wirkung: Vertreter des Impressionismus, des Expressionismus und gar Künstler der Abstraktion um die Mitte des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich mit seiner Maltechnik. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="pretty" href="http://www.eugene-delacroix.de/img/1c.jpg" rel="pretty[g86]"><img width="180px" class="bildrechts" src="http://www.eugene-delacroix.de/img/1c.jpg" alt="" /></a>Delacroix`s künstlerisches Schaffen sollten sich wegen der Leidenschaftlichkeit, Monumentalität und technischen Souveränität seiner Werke einflussreich und wegweisend erweisen. Sein Einfluss auf Cezanne und Matisse etwa ist unbestritten. </p>
<p>Bemerkenswert ist die Breite seiner Wirkung: Vertreter des Impressionismus, des Expressionismus und gar Künstler der Abstraktion um die Mitte des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich mit seiner Maltechnik. Er war ein Meister und Neuerer der Farben, eine Eigenschaft die für einen Maler grundlegend wenn nicht gar absolut zentral ist. Delacroix war zudem ein hervorragender Zeichner, der die Darstellung von Körpern vorbildhaft beherrschte.</p>
<p><span id="more-86"></span><br />
Ausserhalb der Landesgrenzen hat man ihn jedoch wenig ernst genommen. Seine Werke wurden und werden in den anderen Länder Europas kaum ausgestellt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts, also der Zeit der grössten Schwärmerei für die Pariser Schule, konzentrierten sich die herbeiströmenden ambitionierten Künstler vor allem auf Couture und Gleyre. Berlins Ausstellungen wurden von französischen Malern wie Delaroche, Vernet und Cogniet beherrscht. Dabei wären Manet, van Gogh, Gaugin, Signan und Gross ohne den Einfluss von Delacroix nicht das, was sie geworden sind. Deshalb kann zu Recht beklagt werden, dass Delacroix bis heute nicht die (internationale) Würdigung erhält, die er eigentlich verdient hätte.</p>
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		<title>Selbstständigkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 15:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Delacroix vertiefte in den folgenden Jahren seinen Malstil durch Arbeit, Reisen. Insbesondere gewann er seine Inspiration durch die Beschäftigung mit Literatur, uner anderem mit „Goethes Faust“, zu dem er Lithographien anfertigte. Er las Dramen von Shakespeare und Gedichte von Lord Byron. Das 1827 geschaffene Gemälde; Der Tod des Sardanapal, war wegen der morbiden Darstellung umstritten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="pretty" href="http://www.eugene-delacroix.de/img/17.jpg" rel="pretty[g83]"><img class="bildrechts" src="http://www.eugene-delacroix.de/img/17.jpg" alt="" width="180px" /></a>Delacroix vertiefte in den folgenden Jahren seinen Malstil durch Arbeit, Reisen. Insbesondere gewann er seine Inspiration durch die Beschäftigung mit Literatur, uner anderem mit „Goethes Faust“, zu dem er Lithographien anfertigte. Er las Dramen von Shakespeare und Gedichte von Lord Byron. Das 1827 geschaffene Gemälde; Der Tod des Sardanapal, war wegen der morbiden Darstellung umstritten.</p>
<p>Erst sein Gemälde, das er anlässlich der Julirevolution 1830 schuf; Die Freiheit auf den Barrikaden, vermochte die Kritiker wieder zu beruhigen. </p>
<p><span id="more-83"></span></p>
<p>Mit diesem Gemälde hatte sich Delacroix seine Position als Maler gesichert. Ein durch einflussreiche Freund ermöglichten Besuch beim Sultan in Marokko 1832 hat ihm direkt vor Augen geführt, was ihm als Liebhaber der romantischen Kunst schon lange vorsschwebte – satte Farben, das speziell strahlende Licht und auch die  schlichte Würde des Islam sollten ihn tief beeindrucken und sein künstlerisches Schaffen nachhaltig beeinflussen.</p>
<p>Seine Tierstudien und das Gemälde zur Löwenjagd zeugen von dieser Reise. Zurück in Paris malte er für den Pariser Palais und für diverse Kirchen Wand- und Deckengemälde. Nur Reisen nach Belgien, die Niederlande und Besuche bei seinen Freunden Georges Sand und Frédéric Chopin haben sein ansonsten so konzentriertes Arbeiten unterbrochen.</p>
<p>Die Grand Médaille d`Honneur, Mitgliedschaft bei der Ecole des Beaux-Arts zeugen von Anerkennung und Ehre, die er noch zu seinen Lebzeiten geniessen durfte.</p>
<p>1863 starb Delacroix an einer chronischen Halserkrankung in einem Vorort von Paris.</p>
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		<title>Ausbildung</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 15:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Jahr nach dem Tod seiner Mutter begann Eugène Delacroix 1815 Malunterricht im Atelier von Pierre Narcisse Guérin und schrieb sich ein Jahr später an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris ein. Die Wirkung seines ersten Werkes war ermutigend: das Gemälde; Die Dante-Barke (bezieht sich auf Dante Alighieris „Göttliche Komödie), mit dem er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="pretty" href="http://www.eugene-delacroix.de/img/wa.jpg" rel="pretty[g81]"><img class="bildrechts" src="http://www.eugene-delacroix.de/img/wa.jpg" alt="" width="180px" /></a>Ein Jahr nach dem Tod seiner Mutter begann Eugène Delacroix 1815 Malunterricht im Atelier von Pierre Narcisse Guérin und schrieb sich ein Jahr später an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris ein. Die Wirkung seines ersten Werkes war ermutigend: das Gemälde; Die Dante-Barke (bezieht sich auf Dante Alighieris „Göttliche Komödie), mit dem er an einer alljährlichen Kunstausstellung 1822 seine Karriere startete, erregte breite öffentliche Aufmerksamkeit. Das Gemälde wurde staatlich aufgekauft und im Palais de Luxembourg aufgehängt.</p>
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		<title>Kindheit</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 15:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Eugène Delacroix wurde am 26. April 1798 in einem Landhaus in Charenton-Saint-Maurice bei Paris als viertes Kind von Victoire Oeben zur Welt gebracht. Die Mutter, an der er sehr hing, war Tochter einer namhaften Kunsttischlerfamilie. Von ihr hatte er möglicherweise seine künstlerische Begabung und seine auffallend kleinen Hände geerbt. Sein „offizieller“ Vater, Charles-Franҫois Delacroix, war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="pretty" href="http://www.eugene-delacroix.de/img/13.jpg" rel="pretty[g79]"><img class="bildrechts" src="http://www.eugene-delacroix.de/img/13.jpg" alt="" width="180px" /></a>Eugène Delacroix wurde am 26. April 1798 in einem Landhaus in Charenton-Saint-Maurice bei Paris als viertes Kind von Victoire Oeben zur Welt gebracht. Die Mutter, an der er sehr hing, war Tochter einer namhaften Kunsttischlerfamilie. Von ihr hatte er möglicherweise seine künstlerische Begabung und seine auffallend kleinen Hände geerbt.</p>
<p>Sein „offizieller“ Vater, Charles-Franҫois Delacroix, war Mitglied der Revolutionsregierung und bis 1797Aussenminister für Holland. Er verstarb 1805. Die Tatsache, dass Charles-Franҫois Delacroix zum Zeugungszeitpunkt wegen einem Gebrechen zur Zeugung gar nicht fähig war, wird als Hinweis darauf verstanden, dass er nicht Eugènes echter Vater war. Behauptet wird, der Maler Charles Maurive de Talleyrand sei der wirkliche Vater gewesen.</p>
<p><span id="more-79"></span></p>
<p>Es bestand eine grosse physiogonomische Ähnlichkeit zwischen den Beiden und zudem bestärkte die Tatsache eines anonymen und wohlhabenden Förderers des jungen Delacroix den Verdacht, der  Maler Talleyrand sei Vater und Förderer Eugènes gewesen.<br />
Nach Charles-Franҫois Delacroix`s Tod kehrte die Mutter mit den vier Kindern nach Paris zurück. Im Lycé Impérial entwickelte er seine Vorliebe für Literatur. Früh aufgefallen sind die künstlerischen Anlagen und das musikalische Gehör Eugènes. Eine Faszination für die Ruinen, die er während eines Ferienaufenthaltes in der Normandie entdeckte, veranlassten ihn zu seinen ersten Malversuchen.</p>
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